Verfasst von: vcvegesack | 4. April 2012

Saisonbeginn bis 01.04.2012

Uwe Varenkamp

 

Das tolle Trainingslager auf Mallorca bei fast bestem Wetter ist noch sehr präsent im Kopf… und zum Glück auch in den Beinen!

Und schon ist sie in vollem Gange, die neue Straßensaison 2012!

Unser offizielles „Trenga De Master Team“, über dessen Namensgebung bereits viel diskutiert wurde wegen der Schreibweise mit  „s“ oder ohne „s“ am Ende, kann bereits nach zwei Wochen Erfolge aufweisen, die es aus dem Stegreif aufzuzählen schon jetzt gar nicht mehr so leicht fällt.

„Meister“, also genauer gesagt: „Masters“, sind wir ja irgendwie alle, weil wir ja mehrere sind, die in ihrer laaangjährigen Radsportler-Zeit Meistertitel eingefahren haben.

Doch das fehlende „s“ wollen wir uns schnell zurück erobern, denn wir sind nicht nur „schnell“ unterwegs, sondern wir wollen uns auch in 2012 das Prädikat „super“ verdienen.

Unsere Anfangserfolge in der noch jungen Saison können sich durchaus sehen lassen.

Schon am ersten Rennwochenende in Bramsche und Börger waren ein paar von uns dabei.

Christian (Faber) fuhr dabei die erste Platzierung 2012 ein. Nach Platz 11 beim Auftakt in Bramsche brachte Börger Rang 10 in einem top besetzten Rennen!

„Es war für uns noch einiges mehr drin“, wusste auch Armin (Raible) zu berichten, der eingangs der Zielgerade nach Vollbremsung und Ausweichmanöver mit Platz 17 gar nicht so recht zufrieden dreinschaute.

Knapp eine Woche später folgte die Doppelveranstaltung des Nordens in den holsteinischen Radsportmekkas Ascheffel und Nortorf.

Hier gab es zweimal Platz 5 für Uwe (Varenkamp), der als alter Hase erst neu im Trenga De Master Team dabei ist. Christian und Armin kamen in Ascheffel nicht ganz nach vorn, doch fuhr Christian in Nortorf mit Platz 4 nur denkbar knapp am ersten Podestplatz des Jahres vorbei!

„Wir hatten bislang noch nicht das nötige Quentchen Glück, aber das Team ist toll und passt super zusammen“, lautete das einhellige Fazit, zumal das Trenga De Master Team die inoffizielle Teamwertung in Nortorf klar für sich entschieden hatte!  Dazu trugen außer Christian bei: Armin Platz 12, Matthias (Sterly) Platz 16 und Lori (Nielsen) Platz 17. Unsere Radsportfrauen sorgten wie immer dafür, dass wir bestens vorbereitet an den Start gehen konnten und verwöhnten uns mit Kaffee und Kuchen direkt nach dem Rennen. Armins Wohnmobil stand wie üblich strategisch günstig unweit des Zielbereiches.

„Das alles ist nicht selbstverständlich. Eine solche Betreuung zeigt, wie gut das Team auch privat zusammenpasst“, freuten sich alle nach dem Rennen in Nortorf.

Am letzten März-Wochenende stand die erste Senioren-Etappenfahrt 2012 an, ein echter Prüfstein zur Standortbestimmung. Im Trenga De Master Team wollten sich Christian, Lori, Michael (Scholz, unser „Bürgermeister“) und Uwe der starken Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland über 4 Etappen bei den Spreewald-Masters stellen.

Leider wurde Lori kurz vorher grippekrank, auf diesem Wege schnelle Genesungswünsche! Und unser „Bürgermeister“ konnte auch nicht dabei sein. So wagten sich Christian und Uwe an das anspruchsvolle Projekt in und um Cottbus.

Kurzes Mittagessen im Südringcenter an der A10, dann ging es gemeinsam weiter Richtung Start zur ersten Etappe. Beste Stimmung und voller Ambitionen rasten wir mit 300 PS gen Cottbus. Doch was war das? Der Himmel verfinsterte sich immer mehr. Ob es regnen wird? Straßen nass, Fuß vom Gas! Hoffentlich nicht auch beim Radrennen! In Drebkau bei Cottbus angekommen, schauten wir in den Himmel. „Heute werden wir nicht nass“, behauptete Uwe vermessen. Christian meinte nur: „Solange nichts von oben kommt, geht’s ja noch!“ Das Rennen startete auf trockener Straße, aber bei ähnlich schlimmem Wind wie schon in 2011. Nun hieß es aufpassen und nicht auf die Windkante geraten, denn erfahrene Renner wissen, dass das garantiert, abgehängt zu werden und viel Zeit in der Gesamtwertung zu verlieren. Wir blieben am Tag im Rahmen unserer Möglichkeiten. Christian erwischte Gruppe 2 auf Platz 17, Uwe kam eine Gruppe dahinter als 29. ins Ziel. Kein berauschendes Ergebnis, beide nicht ganz zufrieden, aber wir waren dabei inmitten der bekannten Namen in der Ergebnisliste! Einige andere hatte schon viele Minuten kassiert, was uns erspart geblieben war!

Es folgte Samstagmorgen das Zeitfahren, Christian und Uwe nicht besonders motiviert wegen des schlechten Wettes, und am Nachmittag wurde es eher noch schlechter! Bei Schneegestöber und Hagelschauer mussten wir uns im Rundstreckenrennen in Cottbus etwas mehr als eine Stunde durch Eiseskälte quälen. „Aufhören geht nicht, dann biste raus!“ Wir kamen durch und waren schnellstens in Richtung Hotel verschwunden. Duschen, dick einpacken und wieder warm werden, um bloß nicht krank zu werden, das war oberstes Gebot!

Wider Erwarten ging es uns schnell wieder gut. Ein gepflegtes Abendessen im Altstadtkern von Cottbus und danach ein Cocktail im entsprechenden Ambiente sorgten für entspannten Nachtschlaf vor der fast 100 km langen Schlussetappe. Und siehe da: Zum Finale zeigte sich auf einmal die Sonne von ihrer besten Seite, allerdings bei eisigen Temperaturen. Die Etappe wurde variantenreich, wir erreichten mit der Spitzengruppe das Ziel, ein tolles Erlebnis war zu Ende, und Glückwunsch an unseren Freund Enrico Busch, der es mit über 50 Jahren schaffte, den vielen starken „Jünglingen“ auf dem Zielstrich sein Hinterrad zu zeigen.

Fazit: Das Trenga De Master Team ist insgesamt gut unterwegs und wartet auf den ersten gemeinsamen Start in einem Rennen.

Das Potential für Siege ist da, wir werden es nutzen! Aber wir brauchen Sonne und Wärme, das ist unser Wetter!

Die Räder sind prima, das Outfit und die Motivation stimmen, der Teamgeist könnte besser nicht sein.

Beste Voraussetzungen, um für das Trenga De Master Team den ersten Saisonsieg einzufahren, — nur noch eine Frage der Zeit!

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