Verfasst von: vcvegesack | 7. April 2010

Lorenz Nielsen in Topform

20.03.2010 Ascheffel. Eine Woche nach der Saisoneröffnung in Niedersachsen ging es nun auch an diesem Wochenende in Ascheffel und Nortorf  (Schlewig-Holstein) für unsere Jungs aus dem Trenga Team rund. In Ascheffel mussten sich die Fahrer in erster Linie gegen die Konkurrenz aus Dänemark behaupten, die auch in diesem Jahr einmal mehr das Rennen gut im Griff hatte. Ein altes Sprichwort im Radsport bewahrheitete sich auch an diesem Wochenende: „Einen Dänen darfst du nicht allein fahren lassen, der kommt auch allein an“. Rund 80 Fahrer standen am Start bei diesmal deutlich besseren Wetterbedingungen  als all die Jahre zuvor. Lorenz Nielsen hatte den Auftrag, alle Fahrer zurückzuholen, die versuchten, sich vom Feld abzusetzen. Raible und Baumgarten versuchten es mehrfach, dem Feld zu enteilen, was ihnen aber zunächst nicht gelingen sollte. Nielsen, der alle Hände voll zu tun hatte, verpasste leider dann die entscheidene Attacke, als sich der Däne Michael Guldhammer und Viktor Slavik auf den Weg machten. Das Gespann wurde dann auch nicht mehr gesichtet, so dass die Jungs den Sieg unter sich ausmachten. Zwei Runden vor Schluss setzte Marek Maluszczak (Wermelskirchen) noch eine weitere rennentscheidende Attacke; an seinem Hinterrad die fleißige Biene, wie die anderen Lorenz mittlerweile nennen, und Andreas Dulkies (Bad Doberan). Die Gruppe machte schnelle Meter und baute ihren Vorsprung bis zu fast einer Minute aus. Damit unterstrich Lorenz Nielsen ganz klar, wie gut er bereits jetzt schon in Form ist. Leider zerfiel die Ausreißergruppe 5 Kilometer vor dem Ziel, so dass Maluszczak Dritter wurde und Nielsen und Dulkies 100 Meter vor dem Ziel gestellt wurden. Das Trostpflaster, das übrig blieb, war, dass unser Topsprinter Toralf Baumgarten Fünfter wurde und Raible Sechster. Lorenz Nielsen musste sich mit dem 12. Platz begnügen und sieht dies völlig entspannt. Es trainierte hier nur einer richtig von uns, und das war ich. Meine Zeit kommt noch. Christian Faber wurde am Ende 15. und rollt sich auch langsam ein.

In Nortorf standen nicht einmal 24 Stunden später die selben Verrückten am Start, um sich auch hier wieder miteinander zu messen. Diesmal war es nicht nur ein Däne, sondern gleich zwei, die man einfach fahren ließ mit dem Ergebniss, dass sie den Sieg für sich verbuchen konnten. Gulhammer gewann vor Ovesen; mit 30 Sekunden Rückstand bog das Feld auf die Zielgerade, ein lang angesetzter Sprint von Toralf verhalf ihm hier aufs Treppchen; an seinem Hinterrad Raible, der Vierter wurde,  und Faber, der mit dem 6. Platz seine erste Saisonplatzierung holte. Lorenz Nielsen wurde 18., da er sich aus dem Sprint völlig zurückhielt.

O-Ton Buthmann nach dem Wochenende: „Wir können mit den Ergebnissen mehr als zufrieden sein, wobei das Teamwork der Mannschaft weiter optimiert werden muss, wir somit also noch eine Menge an Potential haben.“


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