Verfasst von: vcvegesack | 27. Juni 2009

Armin Raible bei der Europameisterschaft

26.06.2009 Žďár nad Sázavou (Tschechien), es waren gerade erst vier Tage vergangen, dass Armin Raible den Titel des Deutschen Meisters errungen hatte, und nun steht er bereits in Tschechien am Start der Titelkämpfe um den Europameister der Masters. Lockeres Training und eine nicht enden wollende Anreise standen lediglich auf dem Trainingsplan von Armin. Bereits einen Tag vor dem Start hatte er die Strecke ins Visier genommen. Eine Runde von 27 km Länge mit ca. 400 Höhenmetern musste insgesamt 3-mal absolviert werden – ein Profil, das von Beginn an Spannung versprach, denn bereits direkt nach dem Start galt es, einen 9 km langen Berg zu bezwingen. Die Wetterbedingungen waren aus Sicht der Rennfahrer ideal, denn unendliche Regenfälle der vergangenen Tage hatten sich verzogen, so dass es dann pünktlich um 9:30 Uhr losgehen konnte. Mit hohem Tempo machten sich die knapp 60 Starter aus ganz Europa auf die Reise und bügelten den ersten Anstieg nahezu platt. Für Armin war dies kein Problem – bis auf die Tatsache, dass sich das noch nicht ganz verdaute Müsli des Frühstücks meldete und noch einmal das Licht der Erde erblickte. Entledigt der Last, kam Armin von Kilometer zu Kilometer besser ins Rennen. In der zweiten Runde setzten sich drei Fahrer vom Feld ab, unter anderem auch der Deutsche Torsten Kunath aus Gera. Die europäische Gemeinschaft aus den Fahrern Kled Fjord (DEN), Rosario Vinicio (ITA) und Torsten Kunath (GER) fuhren unbeirrt ihr Rennen und es gelang ihnen auch, das Rennen schließlich unter sich auszumachen. Im Feld schaute man sich gegenseitig an und keiner wollte letztendlich die Verantwortung übernehmen, um eine gezielte Aufholjagd zu organisieren. Die begehrten Treppchenplätze waren vergeben, im Feld ging es jetzt lediglich um den vierten Platz. Gut 1000 Meter vor dem Ziel begann dann das typische Gerangel um die Plätze, das in diesem Fall nicht ganz ungefährlich für unseren Mann aus Buchholz sein sollte. Armin, der als exzellenter Finalist bekannt ist, verhakte sich kurzfristig mit dem Ex-Profi Thomas Krön aus Nürnburg, der rücksichtlos in die Zieleingangskurve stach. Zum Glück hatte Armin diesen Angriff aussteuern können und ging nicht zu Boden –  und wurde am Ende noch Zehnter. Die erste Reaktion war ein wenig Enttäuschung über den 10. Platz, allerdings sollte man auch „die Kirche im Dorf lassen“, schließlich ist er Deutscher Meister und ein 10. Platz bei der Europameisterschaft ist ein überaus respektables Ergebnis. Glückwunsch an Armin, an unsere Nr. 1 im Team Corporate Traing.

Ergebnisse: http://www.masters-em.cz/index.asp?tx=13&ln=de


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