Verfasst von: vcvegesack | 25. Mai 2009

Gottfried und Raible in Paris erfolgreich

21.05.2009 Paris Saint Denis, auf dem Rennkalender stand für die nächsten Tage die Rundfahrt von Paris. Es mussten insgesamt vier Rennen in vier Tagen absolviert werden. Die Mannschaftskonstellation war in diesen Tagen allerdings eine andere als in den letzten Wochen. In Paris waren die Fahrer Uwe Kalz, Armin Raible und Sven-Jörg Buthmann aus dem Team Corporate Training für die Nationalmannschaft der Masters nominiert, Vladimir Gottfried komplettierte die Mannschaft als Vierter im Bunde. Nobert Becker, Nationaltrainer der Masters, begleitete die Mannschaft bei dieser Rundfahrt, er selbst ist ein sehr erfolgreicher Rennfahrer und hat diese Rundfahrt vor Jahren schon einmal gewinnen können.

Nach einer gemeinsamen Anreise nach Paris stand an Himmelfahrt bereits ein 110 km langes Rundstreckenrennen auf dem Programm. Rund 150 Akteure aus unterschiedlichen Nationen nahmen bei idealen Rennbedingungen das Rennen auf. Auf dem Weg ins Ziel gab es auf dem recht anspruchsvollen Kurs Punkte und Zeitgutschriften zu gewinnen, um am Ende auch ein gelbes Trikot vergeben zu können.

Die Strategie von Nobert Becker war klar auf die beiden Fahrer Kalz und Gottfried gemünzt, einer der beiden sollte die Rundfahrt gewinnen. Alles lief nach Plan, bis es Buthmann bei hoher Geschwindigkeit 10 km vor dem Ziel erwischte und er beim Anbremsen einer Kurve zu Fall kam. Er stürzte so stark auf die rechte Seite, dass er sich seinen Oberschenkelhals gebrochen hatte. Buthmann wurde noch in der Nacht in Paris operiert. Der Bruch wurde mit drei Schrauben fixiert. Währenddessen gelang es dem Rest der Mannschaft trotz dieses tragischen Zwischenfalls, die erste Etappe mit einem zweiten Platz für Kalz und einem dritten Platz für Raible zu beenden.

Am darauffolgenden Tag ging die Equipe Allemande leider nur noch mit drei Fahrern an den Start, während Buthmann sich die Wunden im überaus netten Krankenhaus von Saint Denis leckte. Für die Jungs war ein 120 km langes Straßenrennen angesetzt. Ein durchaus schwerer Kurs mit einigen Steigungen musste 6-mal zurückgelegt werden. Kalz ging als Punktbester ins Rennen  und sollte von Beginn an das Feld kontrollieren. In der 4. Runde setzte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe vom Feld ab; mit von der Partie waren erfreulicherweise Vladimir Gottfried und Armin Raible, der sich offensichtlich in einer hervorragenden Form befand. In dieser Gruppe war auch der Vorjahressieger aus Belgien zu finden. Den Fahrern gelang es am Ende, den über eine Minute herausgefahrenen Vorsprung ins Ziel zu bringen, so dass sie das Finale unter sich ausmachten. Der alte Hase Gottfried gewann die Etappe vor Raible, und Nobert Becker war völlig aus dem Häuschen. Nun hatte Gottfried das Gelbe Trikot, das er natürlich bis zum Ende der Rundfahrt nicht verlieren sollte. Kalz kam an diesem Tag mit dem Feld ins Ziel.

Ein Zeitfahren am Samstag sollte evtl. noch einmal das gesamte Klassement auf den Kopf stellen, so dachten es wohl die Konkurrenten. Allerdings hatten sie da die Rechnung ohne den Wirt, besser ohne Vladimir Gottfried, gemacht, denn er ist bekanntermaßen  mehrfacher Weltmeister in dieser Disziplin. So war es für Gottfried eine reine Pflicht, „das Ding nach Hause zu fahren“. Gottfried gewann souverän mit mehr als 30 sec. vor dem Zweiten. Eine Überraschung an diesem Tag war einmal mehr Armin Raible, der Vierter wurde und damit einen wichtigen Sprung in der Gesamtwertung nach vorne machte. Kalz enttäuschte etwas mit der Leistung, die er an diesem Tag abgeliefert hatte, und kam nicht unter die ersten zehn an diesem Tag.

Das abschließende Straßenrennen über 120 Kilometer war jetzt die letzte Chance für die Mitstreiter, Vladimir Gottfried aus dem „Gelben Trikot“ zu fahren. Kalz und Raible hatten dafür gesorgt, das Fahrerfeld zusammenzuhalten. Der Einzige, der jetzt noch eine Gefahr für Gottfried darstellte, war der Belgier und Vorjahressieger der Rundfahrt, Kevin Glovi. Alles lief nach Plan, am Ende wurde Kalz noch Zweiter der letzten Etappe und Vladimir Gottfried gewann die Gesamtwertung. Armin Raible stand als Dritter auf dem Podium und war überglücklich, dass sein Debüt in der Nationalmannschaft so erfolgreich gelungen war. Auch Norbert Becker zeigte sich sichtlich beeindruckt über die Gesamtleistung der Mannschaft und war mehr als zufrieden.

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