Uwe Varenkamp, 13.05.12

uv: Das war ein tolles Radsport-Wochenende fürs TrengaDe Master-Team.

Nachdem die Rennfahrer in den letzten Wochen mit einigen vierten Plätzen immer wieder knapp an Podiumsplätzen vorbeigeschrammt hatten, klappte es jetzt gleich dreimal.

Den ersten Podestplatz des Jahres erspurtete Uwe Varenkamp mit dem Vize-Titel bei den norddeutschen Straßen-Meisterschaften am vorigen Wochenende.

6 Tage später landete das Hamburger TrengaDe Master-Team dann den ersten großen Coup der Saison!

Mit einer Rumpftruppe von nur 4 Fahrern beim Straßenrennen in Fiefbergen angetreten, waren Christian Faber, Matthias Sterly, Uwe Varenkamp und Michael Scholz jederzeit im Bilde und in allen Spitzengruppen vertreten. Dabei hatten es die 4 nicht leicht, denn das Fahrerfeld wimmelte von deutschen und dänischen Spitzenfahrern.

Vier Ausreißer waren es schließlich, die dem schweren Rennen den entscheidenden Stempel aufdrückten. Mit dabei Matthias Sterly, offenbar beflügelt durch die stürmischen und kühlen Wetterbedingungen.

Schnell geriet die Kopf-Gruppe außer Sichtweite. Zunächst vergrößerte sich der Vorsprung zusehends dank der Teamarbeit im Hauptfeld. Doch es wurde in der letzten der 4-mal zu durchfahrenden 18,5 km Runden noch einmal eng.

Zwei Fahrer retteten ihren Vorsprung knapp bis ins Ziel. In einem packenden Finish hieß der umjubelte Sieger Matthias Sterly vor dem immer starken Hamburger Robert Karrasch.

Nicht einmal 24 Stunden später war das TrengaDe Master-Team beim Rundstreckenrennen um das Freesencenter in Neumünster schon wieder am Start.

Die Gegner schienen gehörigen Respekt zu haben nach der Gala-Vorstellung vom Vortag. In einem mitreißenden Finalsprint war es dann kein geringerer als Ex-Weltmeister Armin Raible, der das Team an diesem  Tag verstärkte und nur knapp geschlagen vom Magdeburger Seriensieger Toralf Baumgarten im Massensprint die Ziellinie überquerte. Christian Faber als Sechster und Uwe Varenkamp als Vierter in der Masters-Klasse 3 rundeten das erneut sehr gute Mannschaftsergebnis ab.

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Uwe Varenkamp

Nach erfolgreichem Samstag in Dänemark mit dem „gefühlten“ ersten Saisonsieg durch „Bürgermeister Michi“ und dem beinahe Podiumsplatz von Matthias durch die „Hölle des Nordens“ in Bad Bevensen stand am Sonntag der erste gemeinsame Auftritt des gesamten Teams TrengaDe Master  auf dem Programm.

Eigentlich VOR dem Aufstehen, nämlich um halb 8 frühmorgens, entluden wir am Straßenrand total begeistert unsere Autos in Hamburg-Hausbruch.

Obwohl nun fast alle mit dem schnittigen neuen KSR TrengaDe-Renner an den Start gehen konnten,  fröstelte uns doch ein wenig, lagen die Temperaturen zunächst doch nur knapp über dem Gefrierpunkt.

Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch. „Dann eben etwas schneller bewegen“, lautete die Devise.

Unser Tagesprogramm hieß heute ’Gemeinsames Auftreten und Fototermine’.

Zwar fand das Ganze im Rahmen einer sogenannten RTF statt, was so viel heißt wie Radtourenfahrt, doch Armin ließ mit kraftvollen Kurbelumdrehungen vom Ehestorfer Heuweg in Richtung Rehwechsel keine Zweifel aufkommen, dass die Phase des Warmwerdens bereits in vollem Gange war. Teils mit Sauerstoffschuld, teils mit kraftvoller Eleganz ging es über die Huckel zum ersten Fototermin am Fahrrad-Center in Buchholz.

Sogar Vertreter vom Hamburger Abendblatt warteten dort auf uns, ein paar nette Worte, ein paar Runden um den Kreisverkehr, schon waren die Fotos im Kasten und die flotte Tour ging weiter.

Selbst Lisa (Müller-Ott), bekannt durch Triathlon und Crossrennen, fühlte sich in unserem Windschatten wohl und fuhr einige Kilometer mit.

Als wir Daniel (Rhein), der früher gestartet war, unterwegs einholten, kreiselten wir nach belgischem Vorbild. Daniel wollte sich zunächst nicht so recht integrieren, merkte aber bald, dass ein Anpassen an die Gruppe schnelles Weiterkommen garantierte.

So raste der TrengaDe-Kreisel mit über 40 Sachen über die Landstraßen bis zur nächsten Verpflegungskontrolle.

„Nur nicht zu lange Pause, denn kalt werden ist bei den Außentemperaturen tödlich“,  ein schlauer Spruch, den wir beherzigten. Also zurück auf die Sättel, und weiter ging die wilde Fahrt. Durch Neu-Wulmstorf mit Rückenwind waren wir weiter flott unterwegs.

Selbst die kurvenreiche schmale Deichstraße ab Rübcke Richtung Hausbruch nahmen wir mit hoher Geschwindigkeit und begeistert wie in der Achterbahn unter die Räder. Armin, Uwe, Matthias, Christian und Lori vorweg, ein tolles Bild, der TrengaDe-Express sauste voran in Richtung Zielort.

Hier wartete schon der nächste Termin, aber gaaanz entspannt bleiben! Ein heißer Kaffee, Räder einladen und ab im Konvoi zum Fahrrad-Center Harburg.

Teamfotos machen mit den Chefs! Jens-Peter und Stephan Dierks erwarteten uns schon.

Vor den Fotos erst mal in den Laden zum Aufwärmen. Toll, es gab auch Rennflaschen, Mützen, Socken und Knielinge. Dann unzählig viele Fotos, Mensch, was sehen wir gut aus! Sandra hatte eine besondere Idee und nahm das Team erstmals von der Rückseite auf, ein Foto, das knapp 24 Stunden später bei Facebook viel Beachtung fand.

Ein gelungener Radsport-Tag ging mit dem Amstel-Goldrace vor dem TV zu Ende!

Schade, dass für Oscar Freire der Zielstrich nicht 50 m vorverlegt worden war…

Verfasst von: vcvegesack | 4. April 2012

Saisonbeginn bis 01.04.2012

Uwe Varenkamp

 

Das tolle Trainingslager auf Mallorca bei fast bestem Wetter ist noch sehr präsent im Kopf… und zum Glück auch in den Beinen!

Und schon ist sie in vollem Gange, die neue Straßensaison 2012!

Unser offizielles „Trenga De Master Team“, über dessen Namensgebung bereits viel diskutiert wurde wegen der Schreibweise mit  „s“ oder ohne „s“ am Ende, kann bereits nach zwei Wochen Erfolge aufweisen, die es aus dem Stegreif aufzuzählen schon jetzt gar nicht mehr so leicht fällt.

„Meister“, also genauer gesagt: „Masters“, sind wir ja irgendwie alle, weil wir ja mehrere sind, die in ihrer laaangjährigen Radsportler-Zeit Meistertitel eingefahren haben.

Doch das fehlende „s“ wollen wir uns schnell zurück erobern, denn wir sind nicht nur „schnell“ unterwegs, sondern wir wollen uns auch in 2012 das Prädikat „super“ verdienen.

Unsere Anfangserfolge in der noch jungen Saison können sich durchaus sehen lassen.

Schon am ersten Rennwochenende in Bramsche und Börger waren ein paar von uns dabei.

Christian (Faber) fuhr dabei die erste Platzierung 2012 ein. Nach Platz 11 beim Auftakt in Bramsche brachte Börger Rang 10 in einem top besetzten Rennen!

„Es war für uns noch einiges mehr drin“, wusste auch Armin (Raible) zu berichten, der eingangs der Zielgerade nach Vollbremsung und Ausweichmanöver mit Platz 17 gar nicht so recht zufrieden dreinschaute.

Knapp eine Woche später folgte die Doppelveranstaltung des Nordens in den holsteinischen Radsportmekkas Ascheffel und Nortorf.

Hier gab es zweimal Platz 5 für Uwe (Varenkamp), der als alter Hase erst neu im Trenga De Master Team dabei ist. Christian und Armin kamen in Ascheffel nicht ganz nach vorn, doch fuhr Christian in Nortorf mit Platz 4 nur denkbar knapp am ersten Podestplatz des Jahres vorbei!

„Wir hatten bislang noch nicht das nötige Quentchen Glück, aber das Team ist toll und passt super zusammen“, lautete das einhellige Fazit, zumal das Trenga De Master Team die inoffizielle Teamwertung in Nortorf klar für sich entschieden hatte!  Dazu trugen außer Christian bei: Armin Platz 12, Matthias (Sterly) Platz 16 und Lori (Nielsen) Platz 17. Unsere Radsportfrauen sorgten wie immer dafür, dass wir bestens vorbereitet an den Start gehen konnten und verwöhnten uns mit Kaffee und Kuchen direkt nach dem Rennen. Armins Wohnmobil stand wie üblich strategisch günstig unweit des Zielbereiches.

„Das alles ist nicht selbstverständlich. Eine solche Betreuung zeigt, wie gut das Team auch privat zusammenpasst“, freuten sich alle nach dem Rennen in Nortorf.

Am letzten März-Wochenende stand die erste Senioren-Etappenfahrt 2012 an, ein echter Prüfstein zur Standortbestimmung. Im Trenga De Master Team wollten sich Christian, Lori, Michael (Scholz, unser „Bürgermeister“) und Uwe der starken Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland über 4 Etappen bei den Spreewald-Masters stellen.

Leider wurde Lori kurz vorher grippekrank, auf diesem Wege schnelle Genesungswünsche! Und unser „Bürgermeister“ konnte auch nicht dabei sein. So wagten sich Christian und Uwe an das anspruchsvolle Projekt in und um Cottbus.

Kurzes Mittagessen im Südringcenter an der A10, dann ging es gemeinsam weiter Richtung Start zur ersten Etappe. Beste Stimmung und voller Ambitionen rasten wir mit 300 PS gen Cottbus. Doch was war das? Der Himmel verfinsterte sich immer mehr. Ob es regnen wird? Straßen nass, Fuß vom Gas! Hoffentlich nicht auch beim Radrennen! In Drebkau bei Cottbus angekommen, schauten wir in den Himmel. „Heute werden wir nicht nass“, behauptete Uwe vermessen. Christian meinte nur: „Solange nichts von oben kommt, geht’s ja noch!“ Das Rennen startete auf trockener Straße, aber bei ähnlich schlimmem Wind wie schon in 2011. Nun hieß es aufpassen und nicht auf die Windkante geraten, denn erfahrene Renner wissen, dass das garantiert, abgehängt zu werden und viel Zeit in der Gesamtwertung zu verlieren. Wir blieben am Tag im Rahmen unserer Möglichkeiten. Christian erwischte Gruppe 2 auf Platz 17, Uwe kam eine Gruppe dahinter als 29. ins Ziel. Kein berauschendes Ergebnis, beide nicht ganz zufrieden, aber wir waren dabei inmitten der bekannten Namen in der Ergebnisliste! Einige andere hatte schon viele Minuten kassiert, was uns erspart geblieben war!

Es folgte Samstagmorgen das Zeitfahren, Christian und Uwe nicht besonders motiviert wegen des schlechten Wettes, und am Nachmittag wurde es eher noch schlechter! Bei Schneegestöber und Hagelschauer mussten wir uns im Rundstreckenrennen in Cottbus etwas mehr als eine Stunde durch Eiseskälte quälen. „Aufhören geht nicht, dann biste raus!“ Wir kamen durch und waren schnellstens in Richtung Hotel verschwunden. Duschen, dick einpacken und wieder warm werden, um bloß nicht krank zu werden, das war oberstes Gebot!

Wider Erwarten ging es uns schnell wieder gut. Ein gepflegtes Abendessen im Altstadtkern von Cottbus und danach ein Cocktail im entsprechenden Ambiente sorgten für entspannten Nachtschlaf vor der fast 100 km langen Schlussetappe. Und siehe da: Zum Finale zeigte sich auf einmal die Sonne von ihrer besten Seite, allerdings bei eisigen Temperaturen. Die Etappe wurde variantenreich, wir erreichten mit der Spitzengruppe das Ziel, ein tolles Erlebnis war zu Ende, und Glückwunsch an unseren Freund Enrico Busch, der es mit über 50 Jahren schaffte, den vielen starken „Jünglingen“ auf dem Zielstrich sein Hinterrad zu zeigen.

Fazit: Das Trenga De Master Team ist insgesamt gut unterwegs und wartet auf den ersten gemeinsamen Start in einem Rennen.

Das Potential für Siege ist da, wir werden es nutzen! Aber wir brauchen Sonne und Wärme, das ist unser Wetter!

Die Räder sind prima, das Outfit und die Motivation stimmen, der Teamgeist könnte besser nicht sein.

Beste Voraussetzungen, um für das Trenga De Master Team den ersten Saisonsieg einzufahren, — nur noch eine Frage der Zeit!

Verfasst von: vcvegesack | 30. Januar 2012

Finallauf Stevens Cyclocross Cup in Buchholz

Am vergangenen Sonntag, 15.01.2012, fand in Buchholz in der Nordheide das letzte Rennen der Stevens Cup-Serie statt.

Dies war der letzte Lauf von insgesamt 9 Rennen in und um Hamburg.

Armin, der diesen Winter keine Cross-Rennen gefahren war, wollte nur mal seine Form testen und belegte auf Anhieb einen hervorragenden 2. Platz hinter Danowski, der auch die Gesamtwertung gewann.

Mit von der Partie im Gesamtklassement war Christian; ihm reichte ein 8. Platz, um im Gesamtergebnis den 3. Platz zu festigen.

Verfasst von: vcvegesack | 11. Januar 2012

Erstes Trenga DE Teamtreffen 2012 in Jesteburg

Am Samstag, dem 07.01., trafen sich erstmalig die Fahrer des Teams, um die Saisonziele zu definieren.

Fahrer für 2012 sind:

Armin Raible
Sven-Jörg Buthmann
Christian Faber
Lorenz Nielsen
Matthias Sterly
Uwe Vahrenkamp
Michael Scholz

Neuerungen:
Das Team wird nicht nur bei Rennen in Deutschland, Dänemark oder Österreich präsent sein, sondern auch bei ausgesuchten Jedermannrennen im nördlichen Bereich sowie bei RTF’s in und um Hamburg, um den Rahmenausstatter zu präsentieren.
Damit möchte sich das Team bei Trenga DE bedanken und das Material im Einsatz zeigen.
Das Hauptaugenmerk wird aber weiterhin auf die Teilnahme an Rennen des nationalen BDR Kalenders liegen. So geht es gleich nach dem gemeinsamen Trainingslager vom 25.02. – 06.03. in Arenal ins Renngeschehen. Auftakt werden die Rennen in Ascheffel und Nortorf sein, die am 24. +25.03. stattfinden werden. Gleich eine Woche später geht es zu den Spree Wald Masters nach Cottbus. Ausgesuchte Auslandseinsätze, wie z.B. eine Dänemark-Etappenfahrt vom 03.-07.07., werden den Rennkalender abrunden.
Zur Zeit werden reichlich Trainingskilometer gesammelt, um eine gute Grundlage für die kommenden Aufgaben zu schaffen.

Verfasst von: vcvegesack | 25. Mai 2010

Buthmann meldet sich in Dänemark zurück

Hammel (Dänemark), 24.05.2010. Leider hatte der Wettergott für den Pfingstmontag kein Nachsehen mit den Fahrern in Dänemark. Von dem schönen Wetter der letzten beiden Tage war nicht viel geblieben: 10°C, Wind und leichter Regen. Das Rennen in Hammel ist, wie ich erfahren durfte, eines der schwersten in Dänemark. Ein sehr anspruchsvoller Rundkurs mit einem 2,5 Km langen Berg kurz vor dem Ziel verlangte allen Fahrern einiges ab. Die selben Gesichter vom Samstag standen auch heute am Start. In Dänemark wird nicht lange taktiert, hier werden gleich nach dem Startschuss die ersten Ausreißversuche gestartet. Buthmann hatte offensichtlich zum ersten Mal in diesem Jahr wirklich „gute Beine“ und konnte von Beginn an alle Attacken mitgehen. Nach 15 km stand eine 12er Gruppe, in der auch Buthmann vertreten war. Es dauerte nicht lange, bis man sich einig war und die Gruppe schnell Boden gegenüber dem Feld gut machte. Der Rest der Mannschaft hielt hinten das Feld zusammen und unterstütze damit die Gruppe. Durch das hohe Tempo und den selektiven Rundkurs verkleinerte sich die Gruppe vorne bis zum letzen Berg auf 6 Fahrer. Nun musste leider auch Buthmann kurz vorn dem Ziel „Berg“ die vier Dänen ziehen lassen. Von hinter kamen nochmal zwei Fahrer, die von den „Toten“ erwacht waren, so dass sich eine weitere 4er Gruppe ergab. Am Ende retteten sich die Gruppen ins Ziel; Buthmann wurde Gesamt 8. und meldete sich damit zurück. Raible wurde 15., Faber und Nielsen fuhren das Rennen zu Ende.

 

O-Ton Buthmann nach dem Rennen: „Es ist fast auf den Tag ein Jahr her, dass ich mir in Paris meinen Oberschenkelhals brach. Ich freue mich, dass ich nun langsam wieder in Fahrt komme. Die Angst, wieder zu stürzen, fährt zur Zeit noch mit und lässt mich in bestimmten Situationen eher zurückziehen, als es früher der Fall war. Über die Leistung heute bin ich sehr zufrieden und möchte mich bei meinem Team für die Unterstützung bedanken.“

Verfasst von: vcvegesack | 23. Mai 2010

Raible siegt zum dritten Mal in Dänemark

 

Silkeborg (Dänemark), 22.05.2010. Zu Pfingsten unternahmen die Fahrer des Trenga Teams einen Familienausflug nach Dänemark. Neben zwei schweren Rennen standen noch Kinder, Ferienhaus, Wohnmobil und gemeinsames Kochen und Grillen auf dem Programm. Lange musste ich zurückblicken und überlegen, wann ich zuletzt in Dänemark gewesen und gleichzeitig  noch mit dem Rennrad Rennen gefahren war. Ich konnte also nur schätzen und denke, es sind mehr als 25 Jahre. In 25 Jahren vergisst man offensichtlich einiges, denn dass Dänemark richtige Berge hat, ja, wirklich richtige Berge, bei denen man aufs kleine Blatt schalten muss, hatte ich als „Berggazelle“ völlig verdrängt. Nach reibungsloser Anfahrt trafen wir uns am Samstag in Silkeborg. Am Rande der Stadt in einem kleinen Industriegebiet hatte der Veranstalter alle Klassen zum Start aufgerufen. Mit viel Liebe zum Detail und einer wirklich professionellen Organisation versammelte sich ganz „Radsport-Dänemark“ vor den Gebäuden des Hauptsponsors Designia (ein dänischen Möbelhaus).

In der Klasse Veteranen H 40, unsere  Master-Klasse, gingen 80 Fahrer an den Start. An diesem Tag konnte man das erste Mal ohne Probleme „kurz-kurz“ fahren, 22 °C und starker Wind. Auf einem knapp 40 Km langen Rundkurs musste dreimal gefahren werden. Armin Raible, der in diesem Jahr bereits zwei Rennen in Dänemark gewinnen konnte, sollte nun auch ganz oben auf dem Treppchen stehen. Lorenz Nielsen und Sven-Jörg Buthmann sorgten in ersten Linie dafür, dass sich keine Fahrer vom Feld absetzen konnten. In der dritten Runde schaffte es dann Raible gemeinsam mit einem Dänen, sich vom Feld abzusetzen, und er fuhr das Rennen souverän nach Hause. Der Vierte im Bunde, Christian Faber, der immer für die letzten schneller Meter gut ist, wurde am Ende noch 10. Buthmann kam als 16. und Nielsen als 19. ins Ziel.

Verfasst von: vcvegesack | 17. Mai 2010

Lorenz Nielsen verdient Dritter

Heilshorn, 16.05.2010. Der RSC Vegesack hatte zum 7. Sachsenring Nachwuchs-Cup in Osterholz-Scharmbeck aufgerufen, was auch die Fahrer des Trenga De Master Team zum Anlass nahmen, mit fast der gesamten Mannschaft am Start zu stehen. Toralf Baumgarten hatte an diesem Wochenende das traditionelle Straßenrennen Cottbus-Görlitz-Cottbus auf dem Zettel, das er auch mit einem dritten Platz beenden konnte.

In Heilshorn stellte sich zunächst Tom Buthmann vom VC Vegesack Junior-Team an den Start, um zu überprüfen, wie es um seine derzeitige Form steht. Knapp 20 Starter der Klasse U15 gingen bei guten Wetterverhältnissen an den Start. Die 1,1 Km lange Strecke war Tom durch zahlreiche Trainingsrennen aus der Vergangenheit bestens bekannt. Frühzeitig setzten sich drei Fahrer ab, die den Sieg auch unter sich klärten, so dass es im Verfolgerfeld nun um Platz Vier ging. Im Spurt schaffte Tom einen dritten Platz und wurde Gesamt 6.

Das Masterrennen wurde als Kriterium ausgetragen und ging über knapp 50 Km. Ein Fahrerfeld von ca. 40 Startern mit zahlreichen guten Sprintern aus Norddeutschland ging an den Start. Im vergangenen Jahr gewann an dieser Stelle Christian Faber (Hamburg). Ein Sieg war das erklärte Ziel für die Jungs vom Trenga De Team. Nach der ersten Wertung, die Armin Raible gewinnen konnte, ging eine fünfköpfige Spitzengruppe auf Reise, mit von der Partie Lorenz Nielsen (Vegesack/Trenga De), Thorsten Bickel (Oldenburg/Trenga De), Lars van der Sloot (Bremen), Jürgen Lücke (Gütersloh) und Lutz Schröder (Hamburg). Durch entsprechende Unterstützung der im Feld verbliebenen Trenga De Fahrer Faber, Raible und Buthmann gelang es den Jungs vorne, schnell Boden gut zu machen. Nun war die Konstellation der Spitzengruppe nicht ganz ideal für das erklärte Ziel der Trenga De Mannschaft, da mit van der Sloot ein etwas besserer Sprinter als Nielsen vertreten war. Nun gut, ein Treppchenplatz war ihm aber sicher, so dass sich die Mannschaft entschied, die Truppe laufen zu lassen. Lorenz wurde am Ende Dritter hinter van der Sloot und Lücke und war überglücklich. Raible schaffte Platz 6, Bickel Platz 8, Faber Platz 10 und Buthmann Platz 12.

O-Ton Buthmann nach dem Rennen: „Wir freuen uns für Lori, der in den vergangenen Wochen viel Arbeit fürs Team geleistet hat und den Treppchenplatz vor heimischen Publikum absolut verdient hat. Außerdem ist dies auch ein erstes gutes und durchaus fruchtbares Zeichen einer sich findenden Mannschaft.“

 

Verfasst von: vcvegesack | 11. Mai 2010

Christian Faber in Dänemark auf dem Treppchen

 

09.05.2010 Varde, das Straßenrennen über 110 km in Varde führte relativ flach über einen 27 km langen Kurs rund um die Stadt in der Nähe von Esbyerg. Das Teilnehmerfeld war mit rund 60 Fahrern gut bestückt, u. a. mit Bjarne Olsen, dem Dänischen Ex-Meister. Gefahren wurde ein knapper 42er Schnitt, es gab mehrere Aussreisversuche und längere Zeit auch 2 Fahrer als alleinige Spitzengruppe. Insgesamt waren 5 deutsche Fahrer mit am Start, u. a. Ralph Krüger vom USC Kiel und Lutz Schröder von der RG Hamburg. Lutz riskierte in der letzten Runde mit zwei Dänen noch einen Ausreißversuch, wurde jedoch wenige hundert Meter vor dem Ziel wieder gestellt. In dem hektischen Sprintfinale erreichte Christian Faber den 3. Platz. Weiterer platzierter Deutscher war Ralph Krüger als 9.

Verfasst von: vcvegesack | 11. Mai 2010

Kurzmitteilung: Wernigerode

08.05.2010 Weringerode, das Rundstreckenrennen in Wernigerode anlässlich der Wernigeroder Radsporttage wies als größtes Starterfeld das Feld der Senioren 2-4 auf. Auf dem schnellen Innenstadtkurs mit 1 km Runde gewann Armin gleich die ersten beiden Wertungen des als Kriterium gefahrenen Rennens, hervorragend vorbereitet von Toral Baumgarten, der selber bei der einen Wertung noch in die Punkte fuhr. Leider schied Lorenz Nielsen nach Reifenpanne kurz danach aus. Es setzte sich dann eine Spitzengruppe mit insgesamt 5 Fahrern, u. a. auch Christian Faber ab. Leider konnte Christian Faber das Tempo nicht mitgehen und fiel zurück. Toralf und Armin versuchten alles um die Spitzengruppe wieder zu erreichen, jedoch erfolgreich behindert vom DKV-Team und den Wernigerodern, die beide Fahrer in der Spitzengruppe hatten. So wurde das Feld kurz vor Schluss überrundet und Armin somit nur Gesamt 7, Toralf 12. und Christian 15.

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